Dienstag, 5. Dezember 2017

[Rezension] Schneeflockenküsschen


Weihnachten ist für Amelie Stone schon lange nicht mehr das Fest der Liebe. Im Gegenteil, sie meidet alles, was damit zu tun hat. Als überzeugter Single und eiskalte Chefin des exklusiven New Yorker Modelabels »Stylish Amy« hat sie vor den Feiertagen jede Menge zu tun. Zumindest bis unvermittelt eine Frau auftaucht, die behauptet, ein Weihnachtsengel zu sein. Zu allem Überfluss steht Amelie plötzlich vor Ryan Malone, Inhaber von "Malones Christmas Wonderland", mit dem sie eine etwas komplizierte Vergangenheit verbindet.

Wird es Ryan und dem Engel gelingen, in ihr den Zauber von Weihnachten - und den der Liebe - wieder zu erwecken?


Jo Berger lebt mit ihrem Mann und einer Tochter in der Metropolregion Rhein-Neckar. Seit 2013 schreibt sie Liebesromane und Kurzgeschichten mit Humor. Die Leser lieben ihren Witz, der in keinem Roman fehlt. Denn wenn Jo Berger Geschichten schreibt, dann immer mit viel Herz und Humor. In ihren Romanen geht es um die ganz große Liebe, um Lebenslust, Glück und große Gefühle. Natürlich immer mit Happy End. Es geht um Frauen in den Achterbahnen des Lebens, um Traummänner, beste Freundinnen und Lebensträume.
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Und auch der Klappentext des Buches klang sehr vielversprechend.
Das Buch wird aus zwei Sichten erzählt. Aus Amelies und aus der des Weihnachtsengels Elisa. Dadurch bekommt man in beide Welten einsicht und kann sich in die Protagonisten besser hineinversetzen. Man spürt, dass Amelie lange mit sich ringt und Elisa nicht glauben kann, dass sie wirklich ein Engel sein soll. Selbst als Dinge passieren die rational einfach nicht mehr erklärbar sind.
Die Geschichte an sich ist schön erzählt worden und auch von der Logik her passte alles.
Es soll eine Adaption von Charles Dickens Weihnachtsgeschichte sein, was man aber nur in Amelies Art, also ihrem Verhalten und an Elisas mitwirken. Ansonsten ist es nicht allzusehr daran angelegt, was ich gut fand. Die Autorin hat vieles selbst erschaffen und nur die Grundstory übernommen.
Was mir nicht ganz so gefiel war, dass ich die Wandlung von Amelie nicht so wirklich nachvollziehen konnte. Sie kam so schnell und auch bei Dingen, bei denen ich persönlich eher auf Stur geschaltet hätte.
Auch der Blick in die Zukunft war meines Erachtens nicht ganz so gut gelungen. Ich hätte da etwas drastischeres besser gefunden, denn die Art des Todes hätte man mit dem Wissen leicht umgehen können.
Alles in allem ist dies eine wunderbare Geschichte für die Vorweihnachtszeit. Sie zeigt einem auch, dass nicht Geschenke und Geld die wahren Werte von Weihnachten sind.


Cover: 5/5 Eulen: Das Cover ist wirklich gut gemacht und passt zur Geschichte

Inhalt: 4/5 Eulen: Manche Sachen gingen mir etwas zu schnell.  Amy's Wandlung zum Beispiel.

Schreibstil: 4/5 Eulen: Jo Berger hat einen witzigen und sehr unterhaltsamen Schreibstil.

Spannung: 4/5 Eulen: Manch wichtige Stellen wurden etwas zu schnell erzählt.

Charaktere: 5/5 Eulen: Die Charaktere hatten Tiefe und wurden Gefühlvoll beschrieben.


Insgesamt vergebe ich für diese schöne Weihnachtsgeschichte 4 von 5 Büchereulen:
Wie hat euch diese Rezension gefallen?
Kennt ihr das Buch vielleicht auch schon?
Schreibt mir gerne eure Meinung in die Kommentare.

Rezension von 


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